healthPi Medical Center | Wollzeile 1/2/2, 1010 Wien
Traumatische oder chronische Beschwerden und Schmerzen am Knie umfassen Verletzungen der knöchernen Strukturen sowie der umgebenden Sehnen, Muskeln und Bänder bis hin zum Verschleiß des Gelenkknorpels und zur Ausbildung einer Arthrose. Als Facharzt für Orthopädie und Traumatologie biete ich Ihnen in meiner Ordination moderne konservative Therapieoptionen und operative Eingriffe entsprechend den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Falle einer Gelenk-Endoprothese biete ich Ihnen eine moderne Operationstechnik an, bei welcher durch eine Computertomographie Schablonen für die Gelenk-Endoprothese ausgemessen und speziell für Sie angefertigt werden – Ihr ganz persönliches und maßgeschneidertes Knie.
Der Meniskus ist ein halbmondförmiger Faserknorpelring innen und außen im Bereich des Kniegelenks, der als Stoßdämpfer zwischen dem Oberschenkel (Femur) und dem Schienbeinkopf (Tibia) dient. Bei einer traumatischen oder chronischen Meniskusruptur kommt es zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen bis hin zu einer Einklemmungssymptomatik.
Das innere und äußere Seitenband stabilisieren das Kniegelenk seitlich und sorgen für eine achsgerechte Gelenkführung. Bei einer Seitenbandruptur besteht eine entsprechende Instabilität des Kniegelenks mit einhergehenden Schmerzen.
Das vordere und hintere Kreuzband verlaufen zentral im Kniegelenk und stabilisieren dieses nach vorne, hinten und bei Drehbewegungen. Bei einer Kreuzbandruptur besteht eine entsprechende Instabilität des Kniegelenks mit einhergehenden Schmerzen.
Die Kniescheibe (Patella) wird im Bereich des Oberschenkels (Femur) in einer Rolle (Trochlea) geführt. Kommt es zu einer Patella Luxation nach außen, reißt in den meisten Fällen das stabilisierende Band innen zwischen Oberschenkel und Kniescheibe (mediales Patellofemorales Ligament, MPFL), wodurch es zu einer Instabilität der Kniescheibe mit entsprechenden Schmerzen kommt.
Die Kniescheibensehne (Patellasehne) verläuft als kräftige Sehne zwischen der Kniescheibe (Patella) und dem Schienbeinkopf (Tibia). Bei einer Patellasehnenruptur kommt es zu einer schmerzhaft eingeschränkten Beweglichkeit des Kniegelenks, im Speziellen bei der Kniegelenkstreckung.
Die Oberschenkelsehne (Quadricepssehne) strahlt als kräftige Sehne kniegelenksnahe in die Kniescheibe (Patella) ein. Bei einer Ruptur der Quadricepssehne kommt es zu einer schmerzhaft eingeschränkten Beweglichkeit des Kniegelenks, im Speziellen bei der Streckung.
Bei der Gonarthrose wird der Gelenkknorpel und der darunter liegende Knochen im Bereich des Oberschenkels (Femur) und des Scheinbeins (Tibia) zerstört. Bei der Arthrose des Kniescheibenlagers (Retropatellararthrose) handelt es sich um eine Zerstörung des Gelenkknorpels und des darunter liegenden Knochens im Bereich der Kniescheibe (Patella) und der Oberschenkelrolle (Trochlea). Die Retropatellararthrose kann entweder alleine oder in Kombination mit der Gonarthrose auftreten. Daraus resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen. Oftmals berichten Patient:innen auch über eine schmerzhafte Schwellung im Bereich der Kniekehle (Bakerzyste).